Fachstellen für Sucht- und Suchtprävention

DROBSen Aurich/Norden - Emden - Leer

Fachstellen für Sucht-
und Suchtprävention

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Emden - Leer

HaLT

HaLT-Hart am LimiT ist ein bundesweites Alkoholpräventionsprojekt, das entwickelt wurde, um die steigende Zahl an Einlieferungen von Kindern und Jugendlichen mit einer Alkoholintoxikation in der Pädiatrie, nachhaltig zu reduzieren. Das HaLT-Projekt, das seit elf Jahren in Aurich etabliert ist, besteht aus zwei Bausteinen.

Im Reaktiven Baustein geht es darum, Kinder und Jugendliche nach einer Alkoholintoxikation frühzeitig mit und in einem persönlichen Gespräch zu erreichen. Die Gespräche finden in einer vertraulichen Atmosphäre statt, das heißt, wir garantieren Schweigepflicht unsererseits, damit die Betroffenen offen über ihre Situation reden können. Wir arbeiten gemeinsam die Situation auf, in der es zu der Alkoholvergiftung gekommen ist, besprechen das Konsumverhalten und zeigen Alternativen auf. Es werden altersgerecht Informationen zu Wirkungsweise und Schädlichkeit von Alkohol gegeben.

Wir bieten auch den Eltern Beratungsgespräche an.

Der zweite Baustein, der Proaktive Teil, zielt darauf ab, auf kommunaler Ebene die konsequente Einhaltung des Jugendschutzgesetzes zu fördern. Hierzu sind zahlreiche Kooperationen und Netzwerkpartner notwendig.

 

HaLT in den Schulen

Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Arbeit besteht in der Unterstützung und Zusammenarbeit mit den Schulen bei der Durchführung von suchtpräventiven Projekten.

Mit den Lehrkräften und Schulsozialarbeiter/innen besprechen wir die Themen und stimmen sie auf das Alter der Schüler/innen ab. 

Im Rahmen des proaktiven Teil des HaLT-Projektes bieten wir den Alkoholpräventionsworkshop „Tom und Lisa“ an allen Schulformen in den Klassen 7-9 an. Der Workshop "Tom & Lisa“ gliedert sich in zwei Module à zwei Zeitstunden, zwischen denen die Schüler/innen die Aufgabe erhalten, zu Hause ein Interview mit ihren Eltern zu führen.

Kernstück des interaktiven Workshops ist die Simulation der Geburtstagsparty von Tom und Lisa. Die beiden laden die Klasse dazu ein, die Party gemeinsam zu planen und zu feiern. Die Schüler/innen arbeiten dabei in Teams an der Vorbereitung des Festes und feiern die Party mit den damit verbundenen Risiken.

Ziele des Workshops:

  • Informationsvermittlung zu Risiken und Gefahren im Umgang mit Alkohol und zum Jugendschutzgesetz
  • Kompetenzförderung in den Bereichen alkoholfreie Partygestaltung und Umgang mit Gefahrensituationen
  • Einüben des richtigen Handelns in Notsituationen
  • Stärkung von Nicht-Konsumentinnen und Nicht-Konsumenten
  • Anregung des familiären Austausches
  • Kennenlernen des  Hilfesystems
  • Korrektur von Mythen zum Alkoholkonsum
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